Skelettszintigraphie

Erkrankungen des Bewegungsapparates sind weit verbreitet. Mittels Skelettszintigraphie werden markierte Bausteine der Knochensubstanz eingesetzt, die abhängig von der Stoffwechselintensität des Knochens eingebaut werden.

Die Skelettszintigraphie kann wertvolle Information liefern in dem sie Verschleißerscheinungen und entzündliche Veränderungen darstellt.

Zur Klärung der Frage einer Prothesenlockerung (z.B. Hüft- oder Knieprothese) können wir bei unklaren radiologischen oder klinischen Befunden Hilfestellung anbieten. Klassische Anwendung findet die Skelettszintigraphie in der Krebsdiagnostik. Finden sich Knochenmetastasen? Weiterhin ist sie einsetzbar zur Verlaufskontrolle bei Knochenmetastasen.

Bei Verdacht oder zum Ausschluss von Entzündungen in den Knochen ist die Skelettszintigraphie gut geeignet.

Lungenszintigraphie

Skelettszintigraphie: Das Bild zeigt, bis auf eine kleine Linksausbiegung der oberen Brustwirbelsäule ein normales Skelett mit unauffälligem Knochenstoffwechsel.

Lungenszintigraphie

Skelettszintigraphie: Dies ist die Darstellung zweier Kniegelenke, die mit Prothesen versorgt wurden. Da sie aus Metall sind und nicht am Knochenstoffwechsel teilnehmen, nehmen sie auch keinen „Tracer“ auf. Auf dem Bild sind sie daher hell. Die Prothese im linken Knie (im Bild rechts) ist locker und ist nicht mehr fest in der Knochensubstanz verankert. Als Reaktion ist der Knochenstoffwechsel um die Prothese gesteigert. Im Bild erscheint das dunkler.